Die Digitalisierung in deutschen Arztpraxen hat in den letzten Jahren eine erstaunliche Dynamik entwickelt. Während Krankenhäuser noch häufig im Papierzeitalter festhängen, haben niedergelassene Ärztinnen und Ärzte den elektronischen Arztbrief, das eRezept und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung längst in ihren Alltag integriert. Das aktuelle PraxisBarometer zeigt: Die Praxen sind Vorreiter - aber die Kommunikation mit den Kliniken bleibt die große Baustelle.

Warum die Arztpraxis zum Digitalisierungs-Vorreiter wurde

Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland haben in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Während viele Branchen noch über den Sinn und Unsinn der Digitalisierung diskutieren, haben die Praxen längst Fakten geschaffen. Das PraxisBarometer Digitalisierung 2025, das die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gemeinsam mit dem IGES Institut erstellt hat, zeigt eine erstaunliche Entwicklung: Der elektronische Arztbrief ist in den Praxen angekommen, das eRezept gehört zum Alltag, und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hat sich etabliert [3][4].

Diese Entwicklung ist bemerkenswert, denn noch vor wenigen Jahren galten Arztpraxen als Nachzügler der Digitalisierung. Man stelle sich vor: Ein kleines Team von vielleicht fünf bis fünfzehn Mitarbeitenden, das täglich mit hunderten Patientinnen und Patienten arbeitet, hat es geschafft, komplexe digitale Anwendungen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Die Zahlen sprechen für sich: 87 Prozent der Praxen nutzen den elektronischen Arztbrief regelmäßig, während es 2018 gerade einmal 13 Prozent waren [3][4]. Das ist ein Anstieg, der zeigt, dass die Praxen nicht nur technisch, sondern auch kulturell einen Wandel vollzogen haben.

Doch warum ausgerechnet die Praxen? Die Antwort liegt in der Struktur: Eine Arztpraxis ist ein freiberuflicher Wirtschaftsbetrieb [1]. Das bedeutet, die Inhaberinnen und Inhaber tragen nicht nur die medizinische Verantwortung, sondern auch die wirtschaftliche. Sie spüren unmittelbar, wenn Prozesse ineffizient sind, wenn Zeit verschwendet wird oder wenn Patientinnen und Patienten unzufrieden sind. Diese wirtschaftliche Nähe zur eigenen Praxis schafft einen Anreiz, der in Krankenhäusern mit ihren komplexen Verwaltungsstrukturen oft fehlt.

Hinzu kommt: Die Praxen haben erkannt, dass digitale Anwendungen nicht Selbstzweck sind, sondern den Alltag tatsächlich erleichtern. Die KBV-Vorstandsmitglied Sibylle Steiner bringt es auf den Punkt: Wenn digitale Anwendungen zuverlässig laufen, steigt auch ihre Akzeptanz spürbar [3]. Das klingt banal, ist aber der Kern der Sache. Die Praxen haben die Erfahrung gemacht, dass die Digitalisierung ihnen Zeit spart, Fehler reduziert und die Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten verbessert.

Der elektronische Arztbrief: Vom Nischenprodukt zum Standard

Der elektronische Arztbrief ist das Paradebeispiel dafür, wie sich eine digitale Anwendung in der Praxis durchsetzen kann. 2018 nutzten ihn lediglich 13 Prozent der Praxen [3][4]. Heute sind es 87 Prozent [3][4]. Das ist kein gradueller Wandel, sondern eine Revolution im Praxisalltag.

Was ist passiert? Zunächst einmal hat sich die Technik verbessert. Die ersten Versionen des elektronischen Arztbriefs waren umständlich, fehleranfällig und wenig benutzerfreundlich. Viele Ärztinnen und Ärzte empfanden sie als Zumutung und griffen lieber zum bewährten Diktiergerät. Doch mit der Zeit wurden die Systeme besser, die Schnittstellen stabiler und die Bedienung intuitiver.

Entscheidend war aber etwas anderes: Die Praxen haben verstanden, dass der elektronische Arztbrief nicht nur ein Ersatz für den Papierbrief ist, sondern ein völlig anderes Werkzeug. Er ermöglicht eine schnellere, sicherere und nachvollziehbarere Kommunikation. Ein elektronischer Arztbrief geht nicht verloren, er kommt nicht zu spät an, und er lässt sich jederzeit wiederfinden. Für eine Praxis, die täglich mit mehreren Kliniken und anderen Praxen kommuniziert, ist das ein enormer Gewinn an Verlässlichkeit.

Doch der elektronische Arztbrief hat auch eine Kehrseite, die in der öffentlichen Diskussion oft übersehen wird: Er funktioniert nur dann optimal, wenn alle Beteiligten mitmachen. Und genau hier liegt das Problem. Während die Praxen den elektronischen Arztbrief längst als Standard nutzen, hinken die Krankenhäuser hinterher. Nur 12 Prozent der Praxen kommunizieren überwiegend digital mit Kliniken [3][4]. Das bedeutet: In den allermeisten Fällen müssen die Praxen weiterhin auf das Faxgerät zurückgreifen, wenn sie mit Krankenhäusern kommunizieren wollen [3].

Das ist eine paradoxe Situation: Die Praxen haben ihre Hausaufgaben gemacht, aber die Partner im Gesundheitswesen spielen nicht mit. Die Folge ist ein digitaler Flickenteppich, der die Vorteile der Digitalisierung teilweise wieder zunichtemacht. Eine Praxis, die den elektronischen Arztbrief nutzt, muss trotzdem das Faxgerät bedienen können, weil die Klinik keine digitalen Entlassbriefe versendet. Obwohl 85 Prozent der Praxen den Nutzen digitaler Entlassbriefe sehen, erhalten nur 15 Prozent sie tatsächlich digital [3][4].

eRezept und eAU: Die Stillen Gewinner im Praxisalltag

Während der elektronische Arztbrief viel Aufmerksamkeit bekommt, haben sich zwei andere Anwendungen eher im Hintergrund etabliert: das eRezept und die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Beide sind aus dem Praxisalltag kaum noch wegzudenken. 78 Prozent der Praxen nutzen die eAU, 77 Prozent das eRezept [3][4].

Was macht diese Anwendungen so erfolgreich? Es ist die Kombination aus Verlässlichkeit und Zeitersparnis. Ein eRezept kann nicht verloren gehen, es kann nicht falsch ausgestellt werden, und es lässt sich digital nachverfolgen. Die eAU erspart den Patientinnen und Patienten den Gang zur Praxis und den Praxen die aufwendige Verwaltung von Papierbescheinigungen.

Besonders interessant ist die Entwicklung der Zufriedenheit. Die KBV betont, dass die Zufriedenheit mit eAU und eRezept im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist [4]. Das ist ein wichtiges Signal: Die anfängliche Skepsis gegenüber den neuen Anwendungen weicht zunehmend einer pragmatischen Akzeptanz. Die Praxen haben erkannt, dass die digitalen Werkzeuge ihnen helfen, ihren Alltag zu bewältigen.

Allerdings wäre es zu kurz gegriffen, nur die Erfolge zu sehen. Die elektronische Patientenakte (ePA) stößt weiterhin auf gemischte Resonanz [4]. Während einzelne Funktionen wie die Medikationsliste positiv bewertet werden, beklagen viele Praxen hohen Aufwand und technische Probleme [4]. Das zeigt: Die Digitalisierung ist kein Selbstläufer. Sie funktioniert dann gut, wenn sie den Praxen einen klaren Nutzen bringt und zuverlässig läuft. Sie scheitert, wenn sie als bürokratische Pflicht empfunden wird.

Die Kliniken: Das große Hindernis der digitalen Kommunikation

Die größte Baustelle der Digitalisierung im Gesundheitswesen sind nicht die Praxen, sondern die Krankenhäuser. Das PraxisBarometer zeigt eine deutliche Schieflage: Nur 12 Prozent der Praxen kommunizieren überwiegend digital mit Kliniken [3][4]. Und bei den Entlassbriefen ist die Lücke besonders groß: 85 Prozent der Praxen sehen den Nutzen, aber nur 15 Prozent erhalten sie digital [3][4].

Diese Zahlen sind bemerkenswert, denn sie zeigen, dass das Problem nicht in der Technik liegt. Die Infrastruktur ist vorhanden, die Praxen sind bereit, aber die Kliniken schaffen es nicht, ihre Prozesse entsprechend anzupassen. Die KBV-Vorstandsmitglied Sibylle Steiner formuliert es deutlich: Während die Praxen längst digital kommunizieren, sind Krankenhäuser noch viel zu oft im Papierzeitalter verhaftet [3][4].

Was bedeutet das für den Praxisalltag? Konkret heißt das: Eine Hausärztin, die einen Patienten ins Krankenhaus überweist, muss den Überweisungsbrief ausdrucken, einscannen oder faxen. Der Kollege im Krankenhaus schickt den Entlassbrief per Fax zurück, obwohl er digital vorliegt. Die Praxis muss diesen Faxbrief dann wieder einscannen, um ihn in der elektronischen Patientenakte zu archivieren. Das ist nicht nur ineffizient, sondern auch fehleranfällig.

Die Folgen sind spürbar: Die Praxen müssen weiterhin am Faxgerät festhalten, obwohl sie selbst in digitalen Praxen arbeiten [3]. Das kostet Zeit, Nerven und letztlich auch Geld. Eine Praxis, die mehrere Kliniken betreut, muss täglich mehrere Faxgeräte bedienen, Dokumente sortieren und digitalisieren. Das ist ein erheblicher Aufwand, der vermeidbar wäre.

Was der PraxisBarometer über den digitalen Reifegrad aussagt

Der PraxisBarometer Digitalisierung ist mehr als eine Momentaufnahme. Er zeigt den digitalen Reifegrad der Praxen und macht deutlich, wo die Entwicklung hingeht. Die KBV führt diese bundesweite, repräsentative Befragung von Vertragsärzten und -psychotherapeuten regelmäßig durch [9]. Damit entsteht ein Bild über die Zeit, das Trends sichtbar macht.

Der Vergleich zwischen 2018 und 2025 ist beeindruckend: Beim elektronischen Arztbrief hat sich die Nutzung von 13 auf 87 Prozent gesteigert [3][4]. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung. Die Praxen haben gelernt, mit den digitalen Werkzeugen zu arbeiten, und sie haben erkannt, dass die Digitalisierung ihnen hilft.

Doch der PraxisBarometer zeigt auch, dass es keine lineare Entwicklung gibt. Die elektronische Patientenakte zum Beispiel ist noch weit von einer flächendeckenden Akzeptanz entfernt [4]. Das liegt nicht an mangelnder Technik, sondern an der Komplexität der Anwendung. Eine Patientenakte ist kein simples Werkzeug wie ein eRezept, sondern ein komplexes System, das viele verschiedene Funktionen vereint. Und genau diese Komplexität überfordert viele Praxen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten. Mehr als die Hälfte der Praxen kommuniziert bereits überwiegend digital mit ihnen [4]. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Praxen nicht nur intern digitalisieren, sondern auch die Beziehung zu ihren Patientinnen und Patienten verändern. Die digitale Kommunikation ersetzt nicht das persönliche Gespräch, aber sie ergänzt es sinnvoll.

Die digitale Kluft zwischen Praxis und Klinik: Ein strukturelles Problem

Die digitale Kluft zwischen Praxen und Kliniken ist kein Zufall, sondern das Ergebnis unterschiedlicher Anreizstrukturen. Eine Arztpraxis ist ein freiberuflicher Wirtschaftsbetrieb [1], der unmittelbar von effizienten Prozessen profitiert. Ein Krankenhaus hingegen ist eine komplexe Organisation mit vielen Hierarchieebenen, in der die Digitalisierung oft als zusätzliche Belastung empfunden wird.

Hinzu kommt: Die Praxen haben einen viel direkteren Kontakt zu ihren Patientinnen und Patienten. Sie spüren unmittelbar, wenn die Digitalisierung zu mehr Zufriedenheit führt oder wenn sie Probleme verursacht. Die Kliniken sind davon weiter entfernt. Für sie ist die Digitalisierung oft ein abstraktes Thema, das in Verwaltungsabteilungen diskutiert wird, ohne den klinischen Alltag zu erreichen.

Diese strukturellen Unterschiede haben konkrete Auswirkungen. Während die Praxen den elektronischen Arztbrief längst als Standard nutzen, müssen sie für die Kommunikation mit Kliniken weiterhin auf Fax und Papier zurückgreifen [3]. Das führt zu einer Doppelbelastung: Die Praxen müssen sowohl die digitalen als auch die analogen Prozesse bedienen. Das kostet Zeit und Geld.

Die KBV kritisiert diese Entwicklung deutlich. Die Aussage von Sibylle Steiner, dass die Krankenhäuser im Papierzeitalter verhaftet sind [3][4], ist mehr als eine rhetorische Spitze. Sie beschreibt ein reales Problem, das die digitale Transformation im Gesundheitswesen ausbremst. Denn die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern soll die Versorgung verbessern. Und die Versorgung verbessert sich nur dann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen.

Warum die Praxen trotz Hindernissen voranschreiten

Angesichts dieser Hindernisse könnte man erwarten, dass die Praxen bei der Digitalisierung nachlassen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Praxen treiben die Digitalisierung voran, wie das PraxisBarometer zeigt [3]. Sie haben erkannt, dass die Digitalisierung ihnen hilft, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Patientinnen und Patienten besser zu versorgen.

Ein wichtiger Treiber ist die Erfahrung. Die Praxen haben in den letzten Jahren gelernt, mit digitalen Anwendungen zu arbeiten. Sie haben erkannt, dass die anfänglichen Schwierigkeiten überwindbar sind und dass die Vorteile überwiegen. Diese Erfahrung schafft Vertrauen in die Technik und motiviert, weitere Schritte zu gehen.

Ein weiterer Treiber ist der Druck von außen. Die Patientinnen und Patienten erwarten zunehmend digitale Angebote. Sie wollen Termine online buchen, Befunde digital erhalten und mit ihrer Praxis digital kommunizieren. Wer diese Erwartungen nicht erfüllt, riskiert, Patientinnen und Patienten zu verlieren. Der Digital Health Report 2026 zeigt, dass 64 Prozent der Patienten schon einmal auf einen Arzttermin verzichtet haben, weil die Suche nach einer Praxis oder einem Termin zu schwierig war [6]. Das ist ein deutliches Signal.

Die Praxen reagieren auf diesen Druck, indem sie ihre digitalen Angebote ausbauen. Sie investieren in moderne Websites, Online-Terminbuchung und digitale Kommunikationswege. Sie tun das nicht, weil sie Technik-Fans sind, sondern weil sie wissen, dass es für den Erfolg ihrer Praxis wichtig ist.

Die elektronische Patientenakte: Das nächste große Thema

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist das nächste große Thema der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie soll alle relevanten Gesundheitsdaten eines Patienten an einem Ort bündeln und den Behandelnden jederzeit zugänglich machen. Das Potenzial ist enorm, aber die Umsetzung ist komplex.

Das PraxisBarometer zeigt, dass die ePA auf gemischte Resonanz stößt [4]. Während einzelne Funktionen wie die Medikationsliste positiv bewertet werden, beklagen viele Praxen hohen Aufwand und technische Probleme [4]. Diese Kritik ist ernst zu nehmen, denn sie zeigt, dass die ePA noch nicht den Reifegrad erreicht hat, der für einen reibungslosen Praxisalltag notwendig ist.

Doch die ePA ist auch eine Chance. Sie könnte die Kommunikation zwischen Praxen und Kliniken grundlegend verbessern. Wenn alle Beteiligten auf dieselben Daten zugreifen können, werden viele der heutigen Probleme obsolet. Der Entlassbrief könnte direkt in die Patientenakte eingespeist werden, ohne dass jemand ein Faxgerät bedienen muss.

Die KBV und die Praxen arbeiten daran, die ePA zu verbessern. Der TI-Atlas der gematik gibt einen umfassenden Überblick zum Stand der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens [8]. Er zeigt, dass die elektronische Patientenakte und die Medikationspläne die Versorgung verbessern können [8]. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Was Praxen jetzt tun können: Pragmatische Schritte

Die Digitalisierung ist kein Selbstläufer, aber sie ist auch kein Grund zur Sorge. Die Praxen haben bewiesen, dass sie in der Lage sind, komplexe digitale Anwendungen zu integrieren. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Pragmatik: Man muss nicht alles auf einmal umsetzen, sondern kann Schritt für Schritt vorgehen.

Der erste Schritt ist die Bestandsaufnahme. Welche digitalen Anwendungen nutzt die Praxis bereits? Wo gibt es Probleme? Wo gibt es Potenziale? Diese Analyse hilft, Prioritäten zu setzen und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Der zweite Schritt ist die Konzentration auf die Anwendungen, die den größten Nutzen bringen. Das eRezept und die eAU sind inzwischen ausgereift und werden von den meisten Praxen genutzt [3][4]. Diese Anwendungen sollten konsequent in den Alltag integriert werden, um Zeit zu sparen und Fehler zu vermeiden.

Der dritte Schritt ist die Kommunikation mit den Partnern. Die Praxen sollten ihre Kliniken und Kollegen aktiv auf die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation hinweisen. Nur wenn alle Beteiligten mitziehen, kann die Digitalisierung ihre volle Wirkung entfalten.

Das Wichtigste in Kürze

Die Digitalisierung in den Arztpraxen schreitet schneller voran als in den Kliniken. Der elektronische Arztbrief wird von 87 Prozent der Praxen genutzt, eAU und eRezept sind etabliert [3][4]. Die größte Baustelle ist die Kommunikation mit den Krankenhäusern: Nur 12 Prozent der Praxen kommunizieren überwiegend digital mit Kliniken [3][4]. Die Praxen haben die Digitalisierung als Chance erkannt, aber die strukturellen Hindernisse sind noch nicht überwunden. Wer als Praxis jetzt in digitale Prozesse investiert, ist gut gerüstet für die Zukunft.