Die Immobilienwirtschaft hat die Digitalisierung längst als Daueraufgabe akzeptiert, doch der Durchbruch bleibt aus. Die zehnte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Parthenon zeigt ein ernüchterndes Bild: KI wird als Schlüsseltechnologie gefeiert, gleichzeitig blockieren Datenqualität und fehlendes Personal die Umsetzung. Für Makler, die nicht nur auf Hypes springen wollen, lohnt ein genauer Blick auf die Zahlen und ihre strategischen Implikationen.

Warum gilt Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie der nächsten fünf Jahre?

Die Jubiläumsausgabe der Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Parthenon, die seit 2015 jährlich die digitale Transformation der Branche untersucht, liefert ein klares Stimmungsbild: 90 Prozent der Befragten sehen Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie der kommenden fünf Jahre [4]. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines langen Reifeprozesses. In den ersten Jahren der Studie dominierte die Frage, ob man überhaupt digitalisieren soll. Heute geht es nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie - und genau hier setzt KI an.

KI verspricht, die beiden größten Engpässe der Branche zu adressieren: Zeit und Daten. Ein Makler, der hunderte Exposés erstellt, Besichtigungen koordiniert und gleichzeitig seine Online-Präsenz pflegt, hat kaum Spielraum für strategische Arbeit. KI kann hier Routineaufgaben übernehmen - von der automatisierten Aufbereitung von Objektdaten bis zur ersten Ansprache von Interessenten. Das ist keine Zukunftsmusik, sondern in Teilen bereits Realität, wie die Studie zeigt: Die Branche hat in den vergangenen Jahren spürbare Fortschritte erzielt, vom Einsatz digitaler Standards bis hin zu KI-Pilotprojekten [4].

Doch die hohe Zustimmung zur KI hat auch eine Kehrseite. Sie verleitet dazu, KI als Allheilmittel zu sehen, obwohl die eigentlichen Probleme woanders liegen. Wer mit unzureichenden Daten arbeitet, wird auch mit KI keine besseren Ergebnisse erzielen - im Gegenteil: KI ist ein Verstärker für gute wie für schlechte Datengrundlagen [10]. Diese Erkenntnis ist für Makler von zentraler Bedeutung, denn sie verschiebt den Fokus von der Technologie hin zur Datenqualität. Bevor man in teure KI-Tools investiert, sollte man sicherstellen, dass die eigenen Daten sauber, aktuell und vollständig sind.

Die Studie zeigt auch, dass die Begeisterung für KI nicht überall in konkrete Investitionen mündet. Die Investitionsvolumina bleiben moderat: 62 Prozent geben lediglich ein bis fünf Prozent ihres Umsatzes für digitale Prozesse aus, nur neun Prozent investieren mehr als 20 Prozent [4]. Das ist ein interessanter Widerspruch: Man erwartet viel von KI, ist aber nicht bereit, entsprechend zu investieren. Für Makler bedeutet das: Wer heute in Datenqualität und KI investiert, kann sich einen echten Wettbewerbsvorteil sichern, solange die Konkurrenz noch zögert.

Warum bremsen fehlende personelle Ressourcen die Digitalisierung so stark?

Die Studie nennt fehlende personelle Ressourcen mit 79 Prozent als größtes Hindernis der Digitalisierung [4]. Das ist auf den ersten Blick überraschend, denn Digitalisierung soll doch eigentlich Arbeit sparen. Doch die Realität sieht anders aus: Digitale Prozesse müssen zunächst aufgebaut, gepflegt und weiterentwickelt werden. Das erfordert Personal - und zwar qualifiziertes Personal, das sowohl die Immobilienbranche als auch die Technologie versteht. Genau dieses Personal ist Mangelware.

Für Maklerbüros, die oft als Einzelkämpfer oder in kleinen Teams arbeiten, ist dieser Punkt besonders relevant. Wer keine eigenen IT-Kräfte hat, ist auf externe Dienstleister angewiesen - und die sind teuer. Die Studie zeigt, dass die Investitionsvolumina moderat bleiben: 62 Prozent geben lediglich ein bis fünf Prozent ihres Umsatzes für digitale Prozesse aus [4]. Bei einem durchschnittlichen Maklerumsatz ist das ein überschaubarer Betrag, der kaum für spezialisierte Fachkräfte reicht.

Dabei wäre genau das nötig: Digitalisierung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Daten müssen gepflegt, Systeme aktualisiert, Mitarbeiter geschult werden. Wer hier spart, spart an der falschen Stelle. Ein Beispiel: Ein Makler, der seine Objektdaten in einer Cloud-Lösung verwaltet, muss sicherstellen, dass alle Mitarbeiter die Daten korrekt erfassen. Fehlt die Schulung, entstehen schnell inkonsistente Datensätze, die später teuer bereinigt werden müssen.

Die Lösung kann nicht sein, einfach mehr Personal einzustellen - das ist in Zeiten des Fachkräftemangels unrealistisch. Vielmehr geht es darum, die vorhandenen Ressourcen klüger einzusetzen. KI kann dabei helfen, Routineaufgaben zu automatisieren und so Kapazitäten für strategische Aufgaben freizusetzen. Doch das setzt voraus, dass die Datenbasis stimmt - sonst verstärkt KI nur die vorhandenen Probleme [10].

Wie steht es um die Datenqualität in der Immobilienwirtschaft?

75 Prozent der Befragten sehen eine unzureichende Datenqualität als Hindernis [4]. Das ist ein alarmierender Wert, denn Daten sind die Grundlage jeder Digitalisierung. Ohne saubere Daten funktionieren weder KI noch automatisierte Prozesse zuverlässig. Die Studie widmet sich deshalb in diesem Jahr schwerpunktmäßig dem Data Lifecycle Management (DLM), das den ganzheitlichen Umgang mit allen Daten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie umfasst - von der Planung über Bau und Nutzung bis hin zum Verkauf [4].

Für Makler ist Datenqualität ein tägliches Thema, auch wenn sie es vielleicht nicht so nennen. Jede Objektbeschreibung, jede Quadratmeterzahl, jeder Energieausweis - all das sind Daten, die stimmen müssen. Fehlerhafte Angaben führen zu Rückfragen, Misstrauen und im schlimmsten Fall zu rechtlichen Problemen. Wer seine Daten nicht systematisch pflegt, verliert nicht nur Zeit, sondern auch Glaubwürdigkeit.

Die Studie zeigt, dass viele Unternehmen die Bedeutung von Datenqualität erkannt haben, aber an der Umsetzung scheitern. Verantwortlich dafür sind neben fehlenden Ressourcen auch veraltete Systeme und die unzureichende Integration einzelner Systeme [4]. Ein Makler, der seine Daten in verschiedenen Programmen pflegt - hier ein CRM, dort eine Exposé-Software, dazu ein Portal -, hat schnell widersprüchliche Datensätze. Die Lösung wäre eine zentrale Datenhaltung, doch die ist in vielen Büros noch nicht etabliert.

Dabei wäre der Nutzen offensichtlich: Mit sauberen Daten lassen sich nicht nur Prozesse automatisieren, sondern auch bessere Entscheidungen treffen. Wer die Datenqualität verbessert, legt das Fundament für alle weiteren Digitalisierungsschritte - von KI bis zur automatisierten Kundenkommunikation.

Warum bleibt die Cloud-Nutzung trotz hoher Verbreitung ein Problem?

82 Prozent der Unternehmen setzen inzwischen auf Cloud-Lösungen [4]. Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte, doch die Studie zeigt auch: Die unzureichende Integration einzelner Systeme hemmt den reibungslosen Einsatz [4]. Cloud ist eben nicht gleich Cloud - es kommt darauf an, wie die Systeme miteinander verbunden sind.

Für Makler ist das ein bekanntes Problem. Viele nutzen Cloud-Dienste für E-Mail, Dokumentenablage oder Terminplanung, aber diese Insellösungen sind nicht miteinander vernetzt. Ein Beispiel: Ein Interessent meldet sich über das Portal, die Anfrage landet im E-Mail-Postfach, die Daten werden manuell ins CRM übertragen - und irgendwo geht dabei Information verloren. Die Cloud allein löst dieses Problem nicht, sie kann es sogar verstärken, wenn sie als weiteres isoliertes System hinzukommt.

Die Lösung liegt in der Integration: Alle Systeme sollten so miteinander verbunden sein, dass Daten nahtlos fließen. Das erfordert eine durchdachte IT-Architektur, die oft teuer und komplex ist. Doch wer diesen Schritt nicht geht, bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Die Studie zeigt, dass die Branche hier noch Nachholbedarf hat - trotz hoher Cloud-Verbreitung.

Ein pragmatischer Ansatz für Makler: Statt mit vielen Einzellösungen zu arbeiten, sollte man auf integrierte Plattformen setzen, die mehrere Funktionen abdecken. Das reduziert die Komplexität und erleichtert die Datenpflege. Allerdings sollte man sich nicht von Marketingversprechen blenden lassen - die Integration muss im Alltag tatsächlich funktionieren.

Welche Rolle spielt Data Lifecycle Management für Makler?

Data Lifecycle Management (DLM) ist der Schwerpunkt der aktuellen Digitalisierungsstudie [4]. DLM beschreibt den ganzheitlichen Umgang mit Daten über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie - von der Planung über Bau und Nutzung bis zum Verkauf [4]. Für Makler ist das Konzept hochrelevant, denn sie begleiten Immobilien oft über Jahre und müssen dabei auf konsistente Daten zugreifen können.

Ein konkretes Beispiel: Ein Makler betreut eine Eigentumswohnung, die zunächst vermietet und später verkauft wird. In der Vermietungsphase fallen Daten an - Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen, Reparaturhistorie. Beim Verkauf müssen diese Daten aufbereitet werden, um einen aussagekräftigen Verkaufsprospekt zu erstellen. Wer die Daten von Anfang an systematisch erfasst und pflegt, spart hier enorm viel Zeit und vermeidet Fehler.

DLM ist also kein abstraktes IT-Konzept, sondern ein praktischer Ansatz, um die tägliche Arbeit zu erleichtern. Die Studie zeigt, dass viele Unternehmen DLM als zentralen Hebel für Effizienz und Transparenz sehen [4]. Genau diese Effizienzgewinne sind es, die Makler dringend brauchen, um im Wettbewerb zu bestehen.

Die Umsetzung erfordert allerdings Disziplin: Daten müssen regelmäßig aktualisiert, bereinigt und dokumentiert werden. Das ist lästig, zahlt sich aber aus. Wer DLM ernst nimmt, schafft die Grundlage für alle weiteren Digitalisierungsschritte - von der Automatisierung bis zur KI.

Warum investieren Unternehmen trotz Digitalisierungsdruck nur moderat?

Die Investitionsvolumina in der Immobilienwirtschaft bleiben moderat: 62 Prozent geben lediglich ein bis fünf Prozent ihres Umsatzes für digitale Prozesse aus, nur neun Prozent investieren mehr als 20 Prozent [4]. Das ist bemerkenswert, denn die Digitalisierung gilt seit Jahren als Schlüsselthema. Offenbar klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander.

Ein Grund dafür sind die hohen Kosten, die die Studie als Hindernis nennt [4]. Digitalisierung ist teuer - nicht nur die Anschaffung von Software, sondern auch die laufenden Kosten für Wartung, Schulung und Weiterentwicklung. Gerade kleinere Maklerbüros scheuen diese Investitionen, weil sie den direkten Nutzen schwer quantifizieren können.

Dabei wäre eine andere Rechnung möglich: Wer heute in Digitalisierung investiert, spart morgen Zeit und Geld. Ein Beispiel: Ein Makler, der seine Objektakquise automatisiert, kann mehr Mandate betreuen, ohne zusätzliches Personal einzustellen. Die Investition amortisiert sich also über die gesteigerte Effizienz - vorausgesetzt, sie ist gut geplant.

Die Studie zeigt aber auch, dass die Bereitschaft zu investieren da ist - nur eben in moderatem Umfang. Das könnte daran liegen, dass viele Unternehmen noch in der Phase des Ausprobierens sind. KI-Pilotprojekte werden gestartet, aber noch nicht in großem Stil ausgerollt [4]. Diese Vorsicht ist verständlich, birgt aber die Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Was bedeutet die Digitalisierungsstudie für kleine und mittlere Maklerbüros?

Die Ergebnisse der Studie sind für kleine und mittlere Maklerbüros von besonderer Bedeutung, denn sie zeigen sowohl Chancen als auch Risiken. Einerseits können kleine Büros von der Digitalisierung profitieren, indem sie Prozesse automatisieren und so mit größeren Wettbewerbern mithalten. Andererseits fehlen ihnen oft die Ressourcen, um die Digitalisierung konsequent umzusetzen - personell wie finanziell [4].

Ein Vorteil kleiner Büros ist ihre Flexibilität. Sie können schneller neue Technologien einführen und ihre Prozesse anpassen, ohne große organisatorische Hürden. Ein Einzelmakler, der seine Datenpflege umstellt, ist schneller als ein Großkonzern mit hunderten Mitarbeitern. Diese Agilität kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Gleichzeitig zeigt die Studie, dass die größten Hindernisse - fehlende personelle Ressourcen und unzureichende Datenqualität - gerade kleine Büros hart treffen [4]. Wer keine eigenen IT-Kräfte hat, muss sich extern beraten lassen oder auf benutzerfreundliche Lösungen setzen, die wenig Schulung erfordern. Das ist möglich, erfordert aber eine bewusste Strategie.

Für Makler, die die Digitalisierung ernst nehmen, gibt die Studie klare Handlungsempfehlungen: Zuerst die Datenqualität verbessern, dann in KI investieren [10]. Diese Reihenfolge ist entscheidend, denn ohne saubere Daten bleibt jede Technologie wirkungslos.

Warum ist KI kein Allheilmittel, sondern ein Verstärker?

Der Haufe Digital Guide Real Estate 2026 bringt es auf den Punkt: KI ist ein Verstärker - für gute wie für schlechte Datengrundlagen [10]. Diese Einsicht ist zentral für alle, die in KI investieren wollen. Wer hofft, mit KI seine chaotischen Prozesse zu reparieren, wird enttäuscht werden. KI kann nur das verbessern, was bereits vorhanden ist.

Ein Beispiel aus der Maklerpraxis: Ein Makler nutzt KI, um Anfragen von Interessenten automatisch zu beantworten. Wenn die zugrunde liegenden Objektdaten fehlerhaft sind - etwa falsche Quadratmeterzahlen oder veraltete Preise -, wird die KI diese Fehler reproduzieren und sogar vervielfachen. Die automatisierten Antworten sind dann zwar schnell, aber inhaltlich falsch. Das Ergebnis: verärgerte Kunden und ein Imageschaden.

Die Studie zeigt, dass die Branche dies erkannt hat - 75 Prozent nennen unzureichende Datenqualität als Hindernis [4]. Doch die Erkenntnis allein reicht nicht. Es braucht konkrete Maßnahmen, um die Datenqualität zu verbessern, bevor KI sinnvoll eingesetzt werden kann. Dazu gehört eine systematische Datenpflege, klare Verantwortlichkeiten und die Integration der Systeme [4].

Für Makler bedeutet das: Nicht auf den KI-Hype aufspringen, sondern zuerst die eigenen Prozesse und Daten in Ordnung bringen. Wer das schafft, kann KI später als mächtiges Werkzeug nutzen. Wer es nicht schafft, wird von der KI nur schneller in die falsche Richtung laufen.

Wie können Makler die Erkenntnisse der Studie konkret umsetzen?

Die Studie liefert eine Fülle von Daten, aber was bedeutet das für die Praxis? Der wichtigste Schritt ist, die Prioritäten richtig zu setzen. Statt sofort in teure KI-Tools zu investieren, sollten Makler zuerst ihre Datenqualität verbessern [10]. Das ist die Grundlage für alles Weitere.

Ein praktischer Ansatz ist die Einführung eines Data Lifecycle Managements, das die Studie als Schwerpunkt setzt [4]. Konkret heißt das: Alle Daten zu einer Immobilie - von der Erstansprache über die Besichtigung bis zum Verkauf - werden zentral erfasst und regelmäßig aktualisiert. Das erfordert Disziplin, zahlt sich aber in Form von weniger Fehlern und mehr Effizienz aus.

Ein weiterer Schritt ist die Integration der Systeme. Viele Makler nutzen verschiedene Tools, die nicht miteinander verbunden sind, was zu Datenbrüchen führt [4]. Die Lösung ist, auf integrierte Plattformen zu setzen oder Schnittstellen zu schaffen, damit Daten nahtlos fließen. Das kann zunächst aufwendig sein, reduziert aber langfristig den Pflegeaufwand.

Schließlich sollten Makler ihre Investitionen in Digitalisierung nicht als Kosten, sondern als Investition in die Zukunft sehen. Wer heute in Datenqualität und Prozessoptimierung investiert, schafft die Basis für den erfolgreichen Einsatz von KI - und sichert sich so einen Wettbewerbsvorteil, der in den kommenden Jahren entscheidend sein wird.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit von Maklern?

Die Digitalisierungsstudie zeigt, dass die Immobilienwirtschaft Fortschritte gemacht hat, aber vor großen Herausforderungen steht [4]. Für Makler ist die Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um im Wettbewerb zu bestehen. Wer die Chancen nutzt, kann seine Effizienz steigern, Kosten senken und bessere Ergebnisse liefern.

Ein Beispiel: Ein Makler, der seine Objektakquise digitalisiert, kann schneller auf neue Aufträge reagieren und so mehr Mandate gewinnen. Ein anderer, der auf veraltete Prozesse setzt, verliert wertvolle Zeit und damit Aufträge. Die Studie zeigt, dass die Investitionsbereitschaft in der Branche moderat ist [4] - das bedeutet, dass es noch viele ungenutzte Potenziale gibt.

Doch Digitalisierung ist kein Selbstläufer. Sie erfordert eine klare Strategie, die auf die eigenen Ziele zugeschnitten ist. Die Studie nennt die größten Hindernisse: fehlende personelle Ressourcen, unzureichende Datenqualität und veraltete Systeme [4]. Wer diese Hindernisse überwindet, schafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil.

Die Digitalisierung ist also keine Frage des Ob, sondern des Wie [10]. Wer sie richtig angeht, wird belohnt - mit mehr Effizienz, besserer Datenqualität und letztlich mehr Erfolg. Wer sie ignoriert, riskiert, den Anschluss zu verlieren.

Das Wichtigste in Kürze

Die zehnte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY Parthenon zeigt: Die Immobilienwirtschaft hat die Digitalisierung verinnerlicht, kämpft aber mit der Umsetzung. 90 Prozent sehen KI als Schlüsseltechnologie, doch 75 Prozent leiden unter schlechter Datenqualität und 79 Prozent unter Personalmangel [4]. Die Investitionen bleiben moderat, die Systeme sind oft nicht integriert. Für Makler ist die Botschaft klar: Erst die Datenbasis verbessern, dann KI einsetzen [10]. Wer diese Reihenfolge beachtet, kann die Digitalisierung als Chance nutzen - und sich einen entscheidenden Vorsprung sichern.